GINKO - Gesetzeswirkungen bei der beruflichen Integration schwerhöriger, ertaubter und gehörloser Menschen durch Kommunikation und Organisation

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Unterstützte Beschäftigung

Nach § 38a SGB IX besteht für behinderte Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf die Möglichkeit der Unterstützten Beschäftigung.

Ziel
ist es, behinderten Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf eine angemessene, geeignete und sozialversicherungs-pflichtige Beschäftigung zu ermöglichen und zu erhalten.

Unterstützte Beschäftigung umfasst:

  • eine individuelle betriebliche Qualifizierung in einem Betrieb des allgemeinen Arbeitsmarktes und
  • im Anschluss daran bei Bedarf eine Berufsbegleitung durch eine geeignete Person.

Die Dauer einer Unterstützten Beschäftigung richtet sich dabei nach den individuellen Bedürfnissen der Betroffenen.

Von 3.189 berufstätigen GINKO-Teilnehmenden nutzen 6,4% (n=204) das Recht auf eine Unterstützte Beschäftigung .

Statistische Analyse

Es gibt nur einen sehr geringen Zusammenhang von Inanspruchnahme einer Unterstützten Beschäftigung und dem Grad der Hörschädigung.
Das heißt, der Grad der Hörschädigung hat nur einen sehr geringen Einfluss auf die Inanspruchnahme einer Unterstützten Beschäftigung.

Grafiken und Diagramme:

Nutzung des Rechts auf Unterstützte Beschäftigung

Abbildung 1:
Nutzung des Rechts auf Unterstützte Beschäftigung

Nutzung des Rechts auf Unterstützte Beschäftigung nach Grad der Hörschädigung

Abbildung 2:
Nutzung des Rechts auf Unterstützte Beschäftigung nach Grad der Hörschädigung


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