GINKO - Gesetzeswirkungen bei der beruflichen Integration schwerhöriger, ertaubter und gehörloser Menschen durch Kommunikation und Organisation

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Arbeitsplatz

Die Anpassung des Arbeitsplatzes an die Bedürfnisse von Menschen mit einer Hörschädigung ist wichtig für die Teilhabe am Arbeitsleben.

Das Recht schwerbehinderter Berufstätiger auf eine behindertengerechte Gestaltung des Arbeitsplatzes ist in verschiedenen Gesetzen festgeschrieben, z. B. im §81 des SGB IX, Art.27 der UN-BRK.

Schwerbehinderte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben Anspruch auf eine behindertengerechte Gestaltung ihres Arbeitsplatzes, des Arbeitsumfeldes, der Arbeitsorganisation und der Arbeitszeit sowie auf eine Ausstattung ihres Arbeitsplatzes mit den erforderlichen technischen Arbeitshilfen.

GINKO-Frage:

Werden die gesetzlich vorgesehenen Maßnahmen zur Ausstattung und Gestaltung eines hörgeschädigten-gerechten Arbeitsplatzes umgesetzt?

Die Betroffenen schätzen ein: in eher geringem Maße.

Von 3.189 berufstätigen GINKO-Teilnehmenden beurteilen als hörgeschädigten-gerecht:

  • 30,1% (n=960) ihren Arbeitsplatz,  
  • 17,2% (n=547) ihr Arbeitsumfeld,
  • 18,5% (n=591) die Arbeitsorganisation,
  • 22,6% (n=720) ihre Arbeitszeit,
  • 32,6% (n=1.041) die Ausstattung mit erforderlichen technischen Hilfsmitteln.

      -> Arbeitshilfen

43,3% (n=1.381) haben gar keinen angepassten Arbeitsplatz.
5,2% (n=166) haben einen angepassten Arbeitsplatz mit allen genannten Maßnahmen.

Grafiken und Diagramme:

Bei mir am Arbeitsplatz trifft zu...

Abbildung 1:
Bei mir am Arbeitsplatz trifft zu...


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