GINKO - Gesetzeswirkungen bei der beruflichen Integration schwerhöriger, ertaubter und gehörloser Menschen durch Kommunikation und Organisation

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Arbeitshilfen

Schwerbehinderte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben per Gesetz (§81 SGB IX, Art.27der UN-BRK) das Recht auf eine behindertengerechte Ausstattung ihres Arbeitsplatzes mit erforderlichen technischen Arbeitshilfen.

Hörgeschädigten-gerechte Ausstattung bedeutet:

  • moderne Kommunikationsmedien wie Internet, Handy (SMS), Fax und
  • technische Zusatz- bzw. Ergänzungs-Hilfen zu einer bestehen Hörhilfe, z.B. FM-Anlage oder Hörverstärker für Telefon oder Handy. Diese Arbeitsmittel erleichtern die Kommunikation am Arbeitsplatz.

GINKO-Frage:

Werden die gesetzlich vorgesehenen Maßnahmen zur Ausstattung  eines hörgeschädigten-gerechten Arbeitsplatzes mit technischen Arbeitshilfen umgesetzt?

Die Betroffenen schätzen ein: sehr unterschiedlich.

Die berufstätigen GINKO-Teilnehmenden (n=3.189) die angeben, das jeweilige Hilfsmittel zu benötigen, haben tatsächlich an ihrem Arbeitsplatz:

  • 83% (n=2.088) ein Fax-Gerät,
  • 80,4% (n=2.104) ein Handy (für SMS),
  • 79,5% (n=2.104) Internet, z.B. für Kommunikation mit Webcam Messenger oder E-Mail,
  • 38,9% (n=589) ein Telefon für Hörgeschädigte,
  • 37,9% (n=709) ein Bildtelefon,
  • 34,2% (n=391) eine FM-Anlage,
  • 31,3% (n=392) einen Hörverstärker,
  • 19,0% (n= 243) ein Schreibtelefon,
  • 10,4% (n=97) ein Zusatz-Mikrofon und
  • 9,6% (n=91) einen Ringschleifen-Verstärker.

Grafiken und Diagramme:

Hilfsmittel

Abbildung 1:
Hilfsmittel


Fussleiste: